,

Andras Adamik

Ungarischer Tenor mit vielfältiger Bühnenerfahrung, der am Opernhaus Magdeburg singt

Der ungarische Tenor studierte an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, in der Klasse von Prof. Hartmut Zabel. Adamik ist Mitglied des Opernensembles am Theaters Magdeburg, wo er in der kommenden Spielzeit unter anderem als Ferrando in Mozarts Così fan tutte und Graf Almaviva in Rossinis Il barbiere die Siviglia zu hören sein wird.
Als erfahrener Konzertsänger trat er mit der Gaechinger Cantorey, dem Dresdner Festivalorchester, der Lautten Compagney und dem Dresdner Kreuzchor auf; er stand bereits in der Luxemburger Philharmonie, der Stuttgarter Liederhalle, dem Dresdner Kulturpalast, der Chemnitzer Oper und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz auf der Bühne.

Der ungarische Tenor nahm im Alter von 19 Jahren seinen ersten Gesangsunterricht und beschloss zur gleichen Zeit, Opernsänger zu werden. Mit 21 Jahren wurde er Mitglied des Ungarischen Nationalen Männerchors, und die dort verbrachte Zeit motivierte ihn dazu, ein Gesangsstudium zu absolvieren. So kam er an die Carl Maria von Weber Musikhochschule in Dresden, in die Gesangsklasse von Prof. Hartmut Zabel, wo er neue berufliche Erfahrungen sammelte. Zunächst eignete er sich als Mitglied des Dresdner Kammerchors und von AuditivVokal Dresden das Kammermusizieren an und trat vor allem als Barocksolist auf. Dann wandte er sich zunehmend dem romantischen Repertoire und der Oper zu und trat in kleineren Rollen in Produktionen der Oper Chemnitz, der Landesbühnen Sachsen und des Erzgebirgischen Theaters auf. Schließlich wurde er noch vor seinem Masterabschluss festes Ensemblemitglied an dem Theater Magdeburg. 

Adamik setzt seine gesangliche Vielseitigkeit erfolgreich ein. Sein Repertoire umfasst sowohl romantische Werke wie Verdis Requiem und Bruckners Te Deum, als auch barocke Meisterwerke wie Bachs Johannespassion und Matthäuspassion, sowie zeitgenössische Raritäten wie Jani Christous Tongues of Fire oder Hans-Joachim Hespos´ poÄm. Ihre künstlerische Laufbahn wurde von Dirigenten wie Erik Nielsen, David Robertson, Jonathan Nott, Hans-Christoph Rademann, Olaf Katzer, Kai-Uwe Jirka, Martin Lehmann, Sebastian Heindl sowie der jungen Dresdner Generation wie Tim Fluch, Maximilian Otto, Richard Stier und Inga Diestel geprägt.

Als Solist trat er in der Philharmonie Luxemburg, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, im Kulturpalast Dresden, in der Liederhalle Stuttgart, im Forum Ludwigsburg, im Vigadó in Budapest, im Berliner Dom, in der Thomaskirche Leipzig und in der Kreuzkirche Dresden auf. Er arbeitet regelmäßig mit Ensembles wie den Gaechinger Cantorey, der Singakademie zu Berlin, der Lautten Compagney und dem Ungarischen Nationalen Männerchor zusammen.

Adamik hegt eine große Liebe zum Liedgesang. Die Erfahrungen, die er in der hervorragenden Liedklasse von Olaf Bär gesammelt hat, bringt er deutschlandweit zum Tragen. Man hört ihn vor allem mit Zyklen von Benjamin Britten, aber er hat auch Zyklen bedeutender zeitgenössischer Komponisten wie C. René Hirschfeld und Thomas Buchholz erfolgreich uraufgeführt. Sein gesangliches Credo lautet: Was man singen kann, muss man auch singen; und sein Vorbild ist der ungarische Tenor Róbert Ilosfalvy.